Landeszentrale präsentiert neue politische Landeskunde auf der Buchmesse in Leipzig

Sachsen-Anhalt. Eine politische Landeskunde

Sachsen-Anhalt ist wohl das am meisten unterschätzte Bundesland. Mit diesem Vorurteil will die neu erschienene politische Landeskunde aufräumen, die am 23. März auf der Leipziger Buchmesse vorgestellt werden soll.

Eigentlich kann Sachsen-Anhalt stolz sein. Es vereint eine reiche Geschichte und hat den schwierigen Umbruch nach der deutschen Einheit mit dem Niedergang ganzer Industriezweige gemeistert. Auch das Image des Landes mit der roten Laterne ist Sachsen-Anhalt inzwischen los. Heute geht es um die Gestaltung des demografischen Wandels, die Entwicklung des ländlichen Raumes  oder die künftigen wirtschaftlichen Perspektiven. Dazu hat das Land zwischen Harz, Elbe und Saale kulturell und historisch eine Menge zu bieten, u.a. fünf UNESCO-Welterbestätten. Zugleich gehört Sachsen-Anhalt bundesweit zu den Vorreitern des Ausbaus der erneuerbaren Energien und ist Geburtsland des YouTube-Gründers Jawed Karim. Die Herausgeber der aktuellen politischen Landeskunde, Maik Reichel und Dr. Roger Stöcker werden den Band auf der Leipziger Buchmesse vorstellen und am 23. März um 12.30 Uhr im Rahmen des Forums Politik und Medienbildung in Halle 2, Stand D 400 über die Besonderheiten eines vielfach unterschätzten Bundeslandes diskutieren.

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Geschichtsprojekt: Anna Kaminsky liest am 19. März in Magdeburg aus ihrem Buch „Frauen in der DDR“

Anna Kaminsky: Frauen in der DDR

Wie lebten Frauen in der DDR? Die Geschäftsführerin der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, Anna Kaminsky, wirft in ihrem Buch einen differenzierten Blick auf die Rolle der Frau in der DDR. Am 19. März, um 19.30 Uhr, liest die Autorin in der Stadtbibliothek Magdeburg im Rahmen des DDR-Geschichtsprojektes der Landeszentrale aus ihrem Buch.

Anna Kaminsky hat nachgeforscht: Was ist dran an dem vielfach verklärten Blick auf die Vergangenheit? Wie haben die Frauen das mit dem Beruf und der Familie tatsächlich hinbekommen? Waren sie wirklich die „Königinnen der Emanzipation“ und so gleichberechtigt, wie Partei und Staatsführung behaupteten? In Archiven, Statistiken, Filmen und Gesprächen hat sie nach Antworten auf diese Fragen gesucht. Herausgekommen ist ein Gesamtblick auf die Situation von Frauen in der DDR, der das politische Leben genauso einschließt wie das berufliche und private.

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Veranstaltungsreihe zum Thema „Ungeliebte Sinti und Roma“ – Vortrag am 12. März in Magdeburg

Ausstellung "Rassediagnose Zigeuner"
Noch bis zum 28. März ist die Ausstellung "Rassendiagnose: Zigeuner" - Der Völkermord an den Sinti und Roma und der lange Kampf um Anerkennung in der Stadtbibliothek Magdeburg zu sehen.

Um die „Zuwanderung von Sinti und Roma: Anmerkungen zur Realität, Missverständnissen und Zerrbildern“ geht es am 12. März um 19.30 Uhr in der Magdeburger Stadtbibliothek. Der Vortrag von Dr. Markus End mit anschließendem Podiumsgespräch ist Teil der Veranstaltungsreihe „Ungeliebte Sinti und Roma. Antiziganismus in Vergangenheit und Gegenwart und Wege zu seiner Überwindung“ im Rahmen der Ausstellung „Rassendiagnose Zigeuner“, die bis zum 28. März in der Stadtbibliothek zu sehen sein wird. Im Vortrag des Vorstandsvorsitzenden der Gesellschaft für Antiziganismusforschung e.V. soll es um das Thema „Armutszuwanderung“ und insbesondere die mediale Berichterstattung gehen sowie die politischen Folgen.

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„Gundermann“ bei den Merseburger Filmtagen – Direktor der Landeszentrale moderiert Filmgespräch am 10. März

Gundermann-Film
Der Schauspieler Alexander Scheer verkörpert den Liedermacher und Baggerfahrer Gerhard Gundermann.

Andreas Dresens eindrücklicher Film über den früh verstorbenen, Bagger fahrenden Liedermacher Gerhard Gundermann mit seiner widersprüchlichen Vergangenheit ist ein Beitrag zur deutsch-deutschen Geschichte. Im Rahmen der 14. Merseburger DEFA-Filmtage wird der Film „Gundermann“ am 10. März um 17.30 Uhr gezeigt. Als Gäste werden dazu die Drehbuchautorin Laila Stieler und Gundermanns Frau Conny erwartet. Der Direktor der Landeszentrale, Maik Reichel, moderiert das anschließende Filmgespräch ab ca. 19.45 Uhr. Zudem gibt es ein musikalisches Gundermann-Programm mit Carmen Orlet und Hugo Dietrich.

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Lesereihe „Der neue Mensch – Das Bauhaus im Spannungsfeld der Politik" startet am 9. März

Lesereihe Bauhaus
Bauhausgebäude in Dessau: Die Ikone der Moderne wurde 1925/26 nach Plänen von Walter Gropius errichtet.

Mit einer moderierten Lesung aus Thomas Manns „Betrachtungen eines Unpolitischen“ und aus Ernst Blochs „Geist der Utopie“ beginnt am Samstag, 9. März, um 15.45 Uhr am Bauhaus Dessau die Veranstaltungsreihe „Der Neue Mensch“. Darin greift die Evangelische Erwachsenenbildung Anhalt aktuelle Diskussionen um die politischen Tendenzen der Weimarer Republik und der historischen Hochschule für Gestaltung auf. Die Konzeption und Moderation der Veranstaltungsreihe zum 100-jährigen Bauhaus-Jubiläum liegt in den Händen des Autors und Kulturjournalisten Andreas Hillger. In Kooperation mit der Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt, dem Kulturbüro des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland, der Stadt Dessau-Roßlau, dem Anhaltischen Theater Dessau und der Stiftung Bauhaus Dessau werden bis zum 31. Oktober Texte aus den Jahren 1918 bis 1933 vorgestellt. Sie verhandeln politische und ästhetische, soziale und technische Standpunkte der Zeit.

Buchpräsentation „Er aber zog seine Straße fröhlich“ am 6. März in Halle

Volker Hofmann Erinnerungen eines Kinderchirurgen

Der Kinderchirurg Prof. Dr. Volker Hofmann hat seine Erinnerungen in dem autobiografischen Buch "Er aber zog seine Straße fröhlich" vorgelegt. Am 6. März um 18 Uhr wird es im Elisabethsaal des Krankenhauses St. Elisabeth und St. Barbara in Halle im Rahmen einer Lesung vorgestellt.

Die Erinnerungen des Kinderchirurgen umfassen gleich drei Gesellschaftsordnungen. Geboren in Dresden während der Nazizeit, erlebte Volker Hofmann die Bombardierung der Stadt. Während des Studiums in Leipzig und der Tätigkeit als Arzt in mehreren mitteldeutschen Städten musste er mit der Enge und Beschränktheit der sozialistischen Diktatur fertigwerden, bis er sich im katholischen Krankenhaus St. Barbara in Halle seinem Spezialgebiet, der  Kinderchirurgie, widmen konnte. Aber auch nach 1989 blieb er seinen Überzeugungen treu, setze sich in diversen Gremien und Funktionen für Veränderungen ein. In seiner Autobiografie erzählt Hofmann pointiert, spannend und voller Wendungen, wie er als Christ in der DDR seinen Weg gegangen und wie das zur Voraussetzung für ein erfülltes Leben geworden ist.

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Podium „Welt in Unordnung – Was kann Deutschland im UN-Sicherheitsrat bewirken?“ am 5. März

Gespräch "Welt in Unordnung - Was kann Deutschland im Weltsicherheuitsrat bewirken?"

Mit Beginn des Jahres 2019 ist Deutschland zum zweiten Mal in das wichtigste Gremium der Vereinten Nationen, den UN-Sicherheitsrat, eingezogen. Die Bundesrepublik möchte sich vor allem für die Verhütung von Krisen und Konflikten, den Kampf gegen den Klimawandel und den Schutz der Menschenrechte einsetzen. Doch was kann Deutschland eigentlich in dieser verantwortungsvollen Rolle für die internationale Sicherheit und den Frieden der Welt leisten? Kann es Akzente setzen, die dabei helfen, gemeinsames Handeln auf globaler Ebene wieder zu stärken? Über diese Fragen werden am 5. März u. a. der ehemalige Botschafter der Bundesrepublik bei den Vereinten Nationen, Dr. Gunter Pleuger, Susanne Baumann vom Auswärtigen Amt und der Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für die Vereinten Nationen, Detlef Dzembritzki, ab 18.30 Uhr im Roncalli-Haus in Magdeburg diskutieren.

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Bundespräsident wirbt für bessere Streitkultur und einen respektvollen Umgang miteinander

Bundespräsident mit anderen Gästen vor Kulturtreff Halle-Neustadt
Zum Abschluss des Besuches in Halle-Neustadt enthüllte Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier eine „Säule der Demokratie“, die von Auszubildenden des Ausbildungszentrums Bau in Holleben gestaltet worden war.

Eine bessere Streitkultur und einen respektvollen Umgang miteinander hat Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier bei seinem Besuch im KulturTreff Halle-Neustadt im Rahmen des Projektes „Demokratie ganz nah – 16 Ideen für ein gelebtes Grundgesetz“ der Landeszentralen und der Bundeszentrale für politische Bildung angemahnt. Heute seien der Ton rauer und die politischen Auseinandersetzungen härter geworden. "Aber ein Gespräch miteinander muss stattfinden, denn in einer Demokratie hat nicht nur einer Recht." Bei dem Gespräch mit Teilnehmerinnen und Teilnehmern des von der AWO SPI Soziale Stadt und Land Entwicklungsgesellschaft mbH getragen Demokratie-Projektes hob er auch die Bedeutung der aufsuchenden politischen Bildung hervor. Heute reiche es nicht mehr aus, nur zu Vorträgen einzuladen und Publikationen herauszugeben. Angesichts der aktuellen Herausforderungen und eines veränderten Gesprächsklimas müsse die politische Bildung auch zu den Leuten gehen und vor Ort Projekte anbieten.

Begleitet wurde der Bundespräsident bei seinem Besuch in Halle von Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff und Oberbürgermeister Dr. Bernd Wiegand. Zum Abschluss des Besuches im KulturTreff wurde eine „Säule der Demokratie“ enthüllt, die von Auszubildenden des Ausbildungszentrums Bau in Holleben gestaltet worden war. Die Gespräche in Halle im Ratshof und KulturTreff Halle-Neustadt standen unter dem Motto „Lassen Sie uns reden! Wie gelingt der Dialog zwischen Politik und Bürgern?“.

Der Besuch des Bundespräsidenten in Halle gehörte zum Begleitprogramm des Jubiläums 70 Jahre Grundgesetz. Dazu hatten die 16 Landeszentralen markante Projekte der politischen Bildung vorgeschlagen, mit denen die Aktualität des Grundgesetzes in einer sich verändernden Gesellschaft aufgezeigt werden soll. In Sachsen-Anhalt ist dazu von der Landeszentrale für politische Bildung ein Projekt ausgewählt worden, bei dem am Beispiel des Lebensalltages in Halle-Neustadt Menschen aus unterschiedlichen sozialen Schichten und Kulturen in den politischen Dialog treten. Das Grundgesetz bildet dabei das Wertefundament und den Rahmen für den Prozess.

Bildergalerie - Besuch des Bundespräsidenten in Halle (Saale) 2019

Besuch Bundespräsident Halle 2019
Besuch Bundespräsident Halle 2019
Besuch Bundespräsident Halle 2019
Besuch Bundespräsident Halle 2019
Besuch Bundespräsident Halle 2019
Besuch des Bundespräsidenten 2019
 
 

Gefragte Gedenkstättenfahrten nach Osteuropa – Weitere Schulen können noch Förderung beantragen

Gedenkstättenfahrt des Domgymnasiums Merseburg nach Treblinka

Politische Bildung hautnah: Das bieten Besuche in Gedenkstätten der ehemaligen deutschen Vernichtungslager. Seit 2016 fördert die Landeszentrale solche Fahrten von Schul- und Jugendgruppen nach Polen, Weißrussland, Lettland und in die Ukraine. „Mit diesem Bildungsangebot wollen wir es den Jugendlichen  möglich machen, sich an den authentischen Orten mit den Verbrechen der NS-Zeit auseinanderzusetzen“, so  Maik Reichel, Direktor der Landeszentrale für politische Bildung. Derart intensive Erfahrungen seien vielfach nur dort möglich. „Deshalb ermuntern wir Jugendgruppen, von diesem Angebot Gebrauch zu machen.“ Für das Jahr 2019 liegen bereits 18 Voranmeldungen vor. Interessierte Schulen könnten aber auch weiterhin eine Förderung für Gedenkstättenfahrten beantragen.

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„Kontrovers, unabhängig, aber nicht wertneutral“ – Fachtag zum Neutralitätsgebot

Schule Neutralitätsgebot

Um die Rolle politischer Bildung in Schule und Bildungsarbeit soll es bei einem Fachtag gehen, den die Landeszentrale am 6. Februar von 9.30 bis 16.30 Uhr im Landesinstitut für Schulqualität und Lehrerbildung in Halle (Riebeckplatz 9) veranstaltet. Dazu werden rund 130 Teilnehmerinnen und Teilnehmer erwartet.

Nicht erst seit der Diskussion über die umstrittenen Meldeportale scheint das Neutralitätsgebot in der Schule in aller Munde. Politische Bildung ist plötzlich wieder ein zentrales Thema. Wie wichtig ist angesichts der aktuellen Herausforderungen Demokratiebildung für die Meinungsbildungsprozesse in einer demokratischen Gesellschaft? Was bedeutet der Beutelsbacher Konsens eigentlich für die Gestaltung politischer Bildung? Mit ihrer Fachtagung möchte die Landeszentrale in Kooperation mit dem Lehrbereich Didaktik der Sozialkunde der Martin-Luther-Universität diese Fragen aus den Perspektiven der Forschung, der Politikdidaktik und des Verwaltungsrechts diskutieren. Zum Abschluss ist  eine Diskussion mit Vertretern der Landespolitik vorgesehen.

Hier geht es zur vollständigen PM und zum Veranstaltungsflyer.

Bannerbild CampusPublik

CampusPUBLIK geht weiter!

 

Mit dem Publikationsprojekt CampusPublik erhalten Studierende die Möglichkeit, ihre Studienarbeiten im Rahmen der Bildungsarbeit der Landeszentrale für politische Bildung online zu veröffentlichen. Diese Arbeiten sollten sich mit einem gesellschaftspolitisch relevanten Thema beschäftigen (politikwissenschaftlich, geisteswissenschaftlich, historisch, zeitgeschichtlich u.a.) und von einem Dozenten mit "gut" oder "sehr gut" bewertet worden sein.

Bei Interesse an einer Publikation wenden Sie sich bitte mit dem Hinweis auf CampusPublik an die E-mail: thomas.erling@lpb.mb.sachsen-anhalt.de 

*Für die Inhalte der Artikel sind ausschließlich die Autorinnen und Autoren verantwortlich. Etwaige in den Artikeln wiedergegebene Meinungen sind allein als Meinungen der Autorinnen und Autoren anzusehen. Die wissenschaftliche Konsistenz der Arbeiten wird durch die wissenschaftlich fundierte Prüfung und Bewertung durch die jeweiligen Dozentinnen und Dozenten gewährleistet. Für die Erstellung eines Artikels zur Arbeit erhalten die teilnehmenden Studierenden eine Aufwandsentschädigung.

Schulen können weiter mit Vollfinanzierung bei Gedenkstättenfahrten im Land Sachsen-Anhalt rechnen

Gedenkstättenbesuch

Die erfolgreiche Kooperation zwischen der Landeszentrale für politische Bildung und der Stiftung Gedenkstätten des Landes Sachsen-Anhalt bei Gedenkstättenfahrten geht weiter. So werden die Fahrtkosten für Schulklassen bei Gedenkstättenbesuchen im Land ab 2019 dauerhaft zu 100 Prozent finanziert. „Gedenkstättenfahrten sind ein wichtiger Teil der Erinnerungskultur und ein Beitrag gegen die zunehmende Geschichtsvergessenheit“, sagte Maik Reichel, Direktor der Landeszentrale, anlässlich des bevorstehenden Holocaust-Gedenktages am 27. Januar. „Der Besuch solcher Orte der Erinnerung bietet jungen Menschen nicht nur die Chance, etwas über die deutsche Geschichte zu lernen, sondern auch etwas über die Wirkung und unsere Verantwortung bis heute zu erfahren.“ In den Gedenkstätten könnten sich die Schüler an authentischen  Schauplätzen über die Verbrechen der Nazizeit und das Unrecht zu DDR-Zeiten informieren, so Kai Langer, Direktor der Stiftung Gedenkstätten Sachsen-Anhalt.

Hier finden Sie die vollständige PM.

Landeszentrale zeigt Wanderausstellung der AWO: „Unsere Zeichen und Stimmen gegen Rassismus“

AWO-Ausstellung

Die Landeszentrale für politische Bildung präsentiert ab 24. Januar gemeinsam mit der Arbeiterwohlfahrt (AWO) die Ausstellung "Unsere Zeichen und Stimmen gegen Rassismus" in Magdeburg. Auf insgesamt 21 Ausstellungspostern sind neben den ausdrucksstarken Zeichen gegen Rassismus auch Interview-Aussagen mit Geflüchteten und Ehrenamtlichen sowie inhaltliche Beiträge zu sehen. Diese verdeutlichen, was Rassismus, Rechtspopulismus und demokratische Kultur in der Praxis eigentlich bedeuten, wie Ressentiments entstehen und sie bieten Anregungen für demokratisches Handeln im Alltag.

Die Ausstellung ist noch bis zum 21. Februar 2019 im Foyer der Landeszentrale für politische Bildung zu besichtigen.

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„Eine Stadt für alle“: Schulen aus Magdeburg und dem Umland zeigen am 19. Januar Courage

Sebstian Krumbiegel
Auch Sebastian Krumbiegel, Sänger der Prinzen, wird am 19. Januar auf der Bühne der Courage-Schulen stehen.

Ein deutliches Zeichen für Demokratie, Frieden und Toleranz wollen am 19. Januar Schulen aus Magdeburg und dem Umland in der Landeshauptstadt setzen. Sie beteiligen sich mit Infoständen und einem abwechslungsreichen Bühnenprogramm an der Aktionswoche „Eine Stadt für alle“ der Initiative Weltoffenes Magdeburg. Eröffnet wird das Programm der Schulen des Courage-Netzwerkes von Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff. Neben mehreren Schulbands und einer Chorklasse des Hegelgymnasiums werden Künstler wie Sebastian Krumbiegel von den Prinzen (11.30 Uhr), die deutsch-japanische Trommelgruppe Akaishi Daiko (14 Uhr) oder der Sänger und MDR-Moderator Stefan Michme mit seiner Band auftreten (15.15 Uhr).

Hier finden Sie die vollständige PM und das Bühnenprogramm.

Buchvorstellung am 17. Januar: Erinnerungen an Magdeburg zur Nazizeit

Cover des Buches ohne Text "Erinnerungen an Magdeburg. Eine Kindheit und Jugend im Deutschland der Nazizeit - Stolpersteine für unsere Zeit"

Eine besondere Premiere steht am 17. Januar um 19.30 Uhr in der Magdeburger Stadtbibliothek an. Die frühere Dompredigerin Waltraut Zachhuber und der Verleger Helmut Block präsentieren Gertraud Kuehns „Erinnerungen an Magdeburg. Eine Kindheit und Jugend im Deutschland der Nazizeit“. Gertraud Kuehn, geb. Zindel, überlebte als Halbjüdin die NS-Zeit in Magdeburg. In ihren Lebenserinnerungen ist aufgezeichnet, wie sie diese schwere Zeit wahrgenommen hat. Schule, Ausbildung, Pflichtjahr, Sport und viele Erinnerungen an die Zeit des Krieges werden in den Erinnerungen lebendig. „Es wird deutlich, wie schwierig das Leben damals war, aber auch die Unbekümmertheit der Kindheit und Jugend findet hier ihren Platz“, heißt es in einer Ankündigung des Verlages.

Im Rahmen der Aktionswoche der Initiative Weltoffenes Magdeburg „Eine Stadt für alle“ vom 16. bis 22. Januar 2019 werden die Lebenserinnerungen in der Stadtbibliothek (Breiter Weg 109, 39104 Magdeburg) vorgestellt.

Hier finden Sie die vollständige PM. 

18 Schulen aus Magdeburg und dem Umland beteiligen sich an Stolpersteinputzaktion

Stolpersteinputzaktion

Es ist ein besonderes Zeichen des Gedenkens. Anlässlich der Aktionswoche „Eine Stadt für alle“ wollen Schülerinnen und Schüler aus Magdeburg und dem Umland vom 14. bis zum 18. Januar Stolpersteine putzen und damit an die Opfer von Hass und Gewalt in der NS-Zeit erinnern. Die stellvertretende Direktorin der Landeszentrale für politische Bildung, Cornelia Habisch, lobte das Engagement der Schulen. „Mit der Erinnerung an die Opfer des Nationalsozialismus setzen die Schülerinnen und Schüler ein deutliches Zeichen gegen Rechtsextremismus, Hass und Gewalt sowie gegen jeden Versuch der Geschichtsklitterei.“ In der kommenden Woche werden die Schüler die Gedenksteine reinigen, Blumen niederlegen und die Biografien der NS-Opfer verlesen.

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Erfolgreiches Jahr 2018 – Rund 35.000 Besucher kamen zu den Veranstaltungen und Angeboten der Landeszentrale

Lesung mit Wolf Biermann in der Marktkirche Halle
Größte Einzelveranstaltung war die Lesung mit Wolf Biermann im Rahmen des DDR-Geschichtsprojektes des Landeszentrale in der Marktkirche Halle

Eine positive Bilanz der Arbeit der Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt hat ihr Direktor Maik Reichel für das zurückliegende Jahr gezogen. Insgesamt seien mit den insgesamt 269 Veranstaltungen rund 35.000 Besucherinnen und Besucher erreicht worden. „Die Zahlen belegen noch einmal sehr deutlich, dass der Bedarf nach politischer Bildung ungebrochen ist“, erklärte der Direktor in seiner Bilanz. Neben bewährten Formaten gab es neue Ansätze und mit den netzpolitischen Aktionstagen auch ein bundesweites Modellprojekt.

Ein Schwerpunkt des vergangenen Jahres war das Geschichtsprojekt „‘Ermutigung‘ – Lebenswelt, Repression und Widerstand in der DDR und Osteuropa nach 1945“ im Blick auf das in diesem Jahr anstehende 30-jährige Jubiläum der friedlichen Revolution. Allein im Rahmen dieser Veranstaltungsreihe konnte die Landeszentrale bei 30 Einzelveranstaltungen etwa 2.000 Besucherinnen und Besucher begrüßen. Dazu gehörten Lesungen, Podiumsdiskussionen, Zeitzeugengespräche, Filme und Konzerte.

Hier finden Sie die vollständige Bilanz-PM.

Landeszentrale beteiligt sich an Gedenkwoche der Stendaler Zivilgesellschaft

Gedenkwoche Stendal

Bereits zum 4. Mal laden das Theater der Altmark, die Hochschule Magdeburg-Stendal sowie zahlreiche Stendaler Vereine anlässlich des internationalen Holocaust-Gedenktages zur Gedenkwoche „Denken ohne Geländer“ ein. Mit einem vielfältigen Programm soll vom 19. bis 27. Januar in Stendal an die geschichtliche Verantwortung erinnert und für mehr Demokratie und Toleranz in der Gesellschaft geworben werden. Die Landeszentrale für politische Bildung beteiligt sich an mehreren Veranstaltungen und unterstützt auf diesem Weg Bildung, Erinnern und Gedenken in der Altmark.

Hier finden Sie die vollständige PM.

2019 - ein Jahr der politischen Bildung

Fotomontage Neujahr 2019

Die Landeszentrale für politische Bildung des Landes Sachsen-Anhalt wünscht Ihnen ein frohes neues Jahr! Auch 2019 wird wieder ein Jahr der politischen Bildung, denn es passiert viel. Ob die drei Landtagswahlen (Sachsen und Brandenburg am 1. September und Thüringen am 27. Oktober), die Europawahl Ende Mai, der Vollzug des Brexit (oder auch nicht?), die Parlamentswahlen in Polen und Israel, die Präsidentschaftswahlen in Afghanistan oder die Übernahme der EU-Ratspräsidentschaft durch Rumänien - all das und vieles mehr wird uns in diesem beginnenden Jahr beschäftigen und wir werden gemäß dem Beutelsbacher Konsens Veranstaltungen anbieten, zu denen wir Sie herzlich einladen. Zudem sollte uns allen gleichsam bewusst sein, dass auch 2019 wieder ein Jahr der Konflikte auf internationaler Ebene sein wird. Deshalb wünschen wir an dieser Stelle auch allen Menschen, die sich politisch betätigen viel Besonnenheit und Mut zur Vernunft zum Wohle aller Menschen unabhängig von Herkunft, Glauben, Überzeugung und Lebensgestaltung - und den absoluten Willen zur (Mit-)Gestaltung eines friedlichen Zusammenlebens auf unserer Erde. 

Hier geht's zu einer politischen Vorschau auf das Jahr 2019 (bpb.de)

Die neuen Förderrichtlinien sind da

Stempelbild "Gefördert"

Im Einvernehmen mit dem Ministerium der Finanzen des Landes Sachsen-Anhalt und nach Anhörung des Landesrechnungshofs des Landes Sachsen-Anhalt wurden durch das zuständige Ministerium für Bildung des Landes Sachsen-Anhalt am 14.12.2018 die Richtlinien über die Gewährung von Zuwendungen zur Durchführung von Maßnahmen zur politischen Bildung erlassen. Dieser Erlass tritt am 01.01.2019 in Kraft.

Die Kriterien der Landeszentrale für politische Bildung zur Gewährung von Zuwendungen zur Durchführung von Maßnahmen zur politischen Bildung nach § 44 Abs. 1 i. V. m. § 23 Landeshaushaltsordnung LSA treten mit Ablauf des 31.12.2018 außer Kraft.

 

Hier geht‘s zu den aktuellen Richtlinien

Politik ist DEINE Sache...

Banner Bild "Politik ist Deine Sache"

...und deshalb sieht die Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt als öffentliche Bildungseinrichtung ihre Aufgabe vor allem darin, die Menschen unseres Landes in ihrem politischen Denken und Handeln zu unterstützen.

Kinder und Jugendliche, SeniorInnen, MigrantInnen, Vereine oder öffentliche Institutionen – so vielfältig wie unsere Zielgruppen ist auch unser Angebot. Nach dem Motto »Das Neue braucht FreundInnen« öffnen wir uns als Landeszentrale all jenen, die gemeinsam mit uns das Demokratieverständnis im Land fördern wollen.

Auf den folgenden Seiten finden Sie Informationen zu unserer Arbeit, zu unseren Projekten, zu Fördermöglichkeiten und zu aktuellen Veranstaltungen.

Viel Spaß wünscht Ihnen
Ihr Team der LpB LSA

Cover Edupolis

EDUPOLIS heißt das Journal der Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt. In ihm finden Sie vielerlei Informationen zu unseren vergangenen Projekten und zur täglichen Arbeit des gesamten Teams der Landeszentrale. Online stehen Ihnen zwei Versionen zur Verfügung:

Online-Ansicht als Flipbook hier oder Download der einfachen (barrierefreien) Version hier


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