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Fußball

Einspruch abgelehnt: Barcelona im Pokalviertelfinale

Titelverteidiger FC Barcelona trifft im Viertelfinale des spanischen Fußball-Pokals auf das Topteam des FC Sevilla. Das ergab die Auslosung am Freitag. Barça musste bis zum letzten Augenblick um die Teilnahme am Viertelfinale bangen. Erst kurz vor Beginn der Auslosung wies der Wettbewerbsausschuss des spanischen Verbandes RFEF einen Antrag von Barcelonas Achtelfinal-Gegner UD Levante auf Ausschluss zurück. Levante hatte angeführt, die Katalanen hätten bei der 1:2-Niederlage im Hinspiel den wegen einer Gelbsperre nicht spielberechtigten Jungprofi Chumi eingesetzt. Der Protest wurde nach Mitteilung des Verbandes aber nach Ablauf der Frist eingereicht und deshalb abgewiesen.

Müller kehrt ins Mainzer Tor zurück

Florian Müller kehrt zum Rückrundenauftakt am Samstag beim VfB Stuttgart (15.30 Uhr) ins Tor des Fußball-Bundesligisten FSV Mainz 05 zurück. Der 21-Jährige hatte Anfang November des vergangenen Jahres eine Innenbandverletzung am Sprunggelenk erlitten. Seitdem stand Robin Zentner (24) zwischen den Pfosten. Da Zentner gute Leistungen zeigte, hatte Trainer Sandro Schwarz nach der Genesung Müllers nun die Qual der Wahl. Der Coach entschied sich nach eigenen Angaben in erster Linie für Müller, weil er ihm vor der Saison den Status der Nummer eins versprochen hatte.

BVB plant mit Reus und Alcácer

Borussia Dortmunds Trainer Lucien Favre geht fest vom Einsatz seiner Top-Profis Marco Reus und Paco Alcácer im Bundesligaspiel bei RB Leipzig aus. "Er ist fit, er kann spielen. Er wird sicher da sein", sagte der 61 Jahre alte Fußballlehrer über den 25-jährigen Alcácer. Der Spanier hat seine Zerrung so weit auskuriert, dass er im Team des Herbstmeisters am Samstag (18.30 Uhr) beim Tabellenvierten eingesetzt werden kann. Das gilt laut Favre auch für Nationalspieler Reus, der wegen einer Viruserkrankung zuletzt fünf Tage nicht trainieren konnte. "Aber er ist bereit", sagte Favre am Donnerstag über den 29-Jährigen. Alcácer und Reus haben in der Hinrunde zusammen 23 der 44 Treffer für den Tabellenführer erzielt.

Gladbach wieder mit Ginter, Hofmann und Stindl

Mit den zuletzt verletzten Rückkehrern Matthias Ginter, Jonas Hofmann und Lars Stindl startet Borussia Mönchengladbach in die zweite Halbserie der Fußball-Bundesliga. "Wir sind gut vorbereitet", sagte Trainer Dieter Hecking vor dem Westduell mit Bayer Leverkusen am Samstag. "Es ist ein tolles erstes Spiel, weil zwei Mannschaften aufeinandertreffen, die Fußball spielen wollen", befand der Borussen-Coach, der mit seiner Mannschaft zum dritten Mal in dieser Saison auf die Bayer-Elf trifft.

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Basketball: Zipser wechselt nach Spanien

Paul Zipser

Basketball-Nationalspieler Paul Zipser wird für den Rest der Saison für den spanischen Erstligisten CB San Pablo Burgos spielen. Dies teilte der Klub auf seiner Internetseite mit. Zipser, der zuletzt nach einem Ermüdungsbruch im linken Fuß bei seinem Heimatverein MLP Academics Heidelberg für sein Comeback trainiert hatte, wollte eigentlich zurück in die USA, wo er bis 2018 für die Chicago Bulls gespielt hatte. Ein möglicher Wechsel zu den Brooklyn Nets zerschlug sich jedoch.

Eishockey, DEL: Wolfsburg holt Festerling

Die Grizzlys Wolfsburg aus der Deutschen Eishockey Liga (DEL) haben für die neue Saison Nationalspieler Garrett Festerling verpflichtet. Der 32 Jahre alte Deutsch-Kanadier spielt derzeit noch beim Liga-Konkurrenten Adler Mannheim und unterschrieb bei den Niedersachsen einen Zweijahresvertrag. Festerling spielte in der DEL bereits für die Hannover Scorpions und den Hamburger Freezers. "Für unsere geplante Neuausrichtung ist Garrett ein ganz wichtiger Baustein, da er neben seiner Vielseitigkeit und hohen Spielintelligenz auch in den Special Teams Akzente setzen kann", sagte Grizzlys-Geschäftsführer Charly Fliegauf.

Ringen: Olympiazweiter von 2012 gesperrt

Ringer Dawit Modsmanaschwili ist bei Nachtests der Olympischen Sommerspiele 2012 des Dopings überführt worden und muss seine Silbermedaille zurückgeben. Das teilte das Internationale Olympische Komitee (IOC) mit. Bei Modsmanaschwili, der 2012 für Georgien in der Klasse bis 120 kg Silber gewann und seit 2017 für Usbekistan antritt, wurden Anabolikarückstände nachgewiesen. Modsmanaschwili war wegen Dopings bereits von 2008 bis 2010 gesperrt, zudem musste er seinen EM-Titel 2008 abgeben.

Eiskunstlauf: Mörder von Ten verurteilt

Nach der tödlichen Messerattacke auf den kasachischen Eiskunstläufer Denis Ten sind zwei Männer zu 18 Jahren Straflager verurteilt worden. Die beiden seien schuldig, den Eisläufer, der bei den Olympischen Winterspielen 2014 in Sotschi Bronze gewonnen hatte, ermordet zu haben, urteilte ein Gericht in Almaty am Donnerstag. Zwei Komplizen wurden ebenfalls verurteilt. Die Männer hatten Ten im Juli mit mehreren Messerstichen getötet. Die Angreifer hatten die Seitenspiegel von Tens Auto stehlen wollen. Der 25 Jahre alte Sportler versuchte, die Männer davon abzuhalten. Einer der Männer flüchtete nach dem Angriff und wurde erst nach einer großangelegten Fahndung gefasst. Ten zählte in seiner Heimat zu den beliebtesten Sportlern.

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