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Nachbarschaftsdialog – wie geht es weiter?

Nachbarschaftsdialog – wie geht es weiter?

Wir wollen in Ruhe darüber diskutieren, wie das Experiment unserer Markthalle weitergeht. Denn das ist es von Anfang an gewesen: Ein Experiment in einem offenen Prozess. Und das soll es auch weiter bleiben. Gestartet sind wir mit der Frage, wie eine Markthalle in der heutigen Zeit an diesem Ort in Berlin-Kreuzberg aussehen kann.
Ausgelöst durch unsere Kündigung des Aldi Marktes in der Halle und die darauf folgenden Proteste, wird diese Frage zur Zeit wieder intensiv diskutiert. In der Nachbarschaft, bei unseren Händler*innen und Produzent*innen, im Team und zwischen allen Beteiligten.

Unter anderem gab es dazu zwei öffentliche Anwohner*innenversammlungen in der Halle. Sie waren der Beginn eines Dialogprozesses, der mittlerweile professionell durch ein externes Moderatorenteam geleitet wird, das vom Bezirk beauftragt wurde. Heute hat das Bezirksamt nun das weitere Verfahren dazu in einer Pressemitteilung veröffentlicht. Unser gemeinsames Ziel ist es, mehr Beteiligung an dem weiteren Dialogprozess zu ermöglichen. Dazu wird es, ein einwöchiges Nachbarschaftsforum in der Halle geben.

Klingt anstrengend? Ist es auch. Aber es lohnt sich und wir freuen uns, dass die Bezirksbürgermeisterin Monika Herrmann den Prozess nun “federführend” begleiten wird. Denn das zeigt uns, dass das Thema Lebensmittel an Bedeutung gewinnt. Auch politisch. Und das ist schließlich eine wichtige Voraussetzung dafür, dass sich etwas ändert. Das muss es, wenn wir in Zukunft in Berlin weiterhin Produkte von kleinbäuerliche Betrieben aus Brandenburg und Brot von echten Bäckern essen wollen. Und wenn wir wollen, dass der Zugang zu diesen Lebensmitteln in Zukunft unabhängiger vom Geldbeutel funktioniert.
Aldi bleibt vorerst geöffnet, um den Dialogprozess erweitern zu können. Offline – auf dem Marktplatz! Wir haben hier einen Blog eingerichtet, auf dem Ihr die gesamte Diskussion online nachvollziehen könnt. Hier findet sich ein Archiv der Kommentare am Schwarzen Brett, ein Überblick der Berichte in der Presse und die Protokolle der bisherigen Treffen.

Kunst allein macht manchmal doch satt

Kunst allein macht manchmal doch satt

Food-Fotografie? Das ist doch dieses Ding auf Instagram. Und hieß es eben noch, dass man nirgends wirklich gewesen sei, wenn man das Ziel der Reise nicht fotografisch festgehalten habe, so gilt scheinbar längst: Nichts wird so heiß gegessen, wie es fotografiert worden ist. Street Food, Street Photography, überall überhöhte Alltäglichkeit. Was kann der vielleicht wichtigste und  sowieso beste Ausstellungsort für die Fotografie und ihre Geschichte schon machen? Genau, fotografiertes Essen ausstellen. Die Ausstellung Food for the Eyes, die heute Abend im c/o Berlin im Amerikahaus am Bahnhof Zoo eröffnet wird, ist in diesem Sinne eine selig satte und entdeckungshungrige Schau.
Das wurstige Werk von Peter Fischli und David Weiss beispielsweise, situationskomische Ready-mades, in der eine Brühwurst schon mal eine Mortadellascheibe als Mantel trägt. Was dann ungefähr so geschmacklos ist, wie jene industrialisierte Lebensmittelproduktion, die dem Schweizer Künstlerduo 1979 das Material geliefert hat. Oder Wolfgang Tillmanns„Summer Still-Life“, eine lakonische Fensterbankgeschichte mit Erdbeeren und Trauben. Ein Schnappschuss? Oder der hochreflexive Kommentar zur vielleicht klassischsten aller künstlerischen Auseinandersetzungen mit unserem Essen, dem Ölschinken, auf dem nicht selten tatsächlich ein Schinken ab- oder besser gesagt nachgebildet war. Kunst allein macht nicht satt, schon klar. Diese Ausstellung aber macht Hunger, sich mit dem Essen, der Esskultur und mit unserer Alltagskultur, die sich in den Lebensmittelstilen und Ernährungsgewohnheiten ja immer auch spiegelt, intensiver auseinanderzusetzen. Dazu gibt es eine Begleitprogramm bei dem Ihr genau damit schon einmal anfangen könnt. Unbedingt hingehen. Noch bis zum 7. September

Food for your Eyes
c/o Berlin (im Amerikahaus) Hardenbergstraße 22-24, Charlottenburg
täglich 11-20 Uhr

Der Nabel der Bohne

Der Nabel der Bohne

Berlin darf jetzt schon auch ein bisschen stolz sein. Also die Kaffeeszene und ihre Protagonist*innen in Berlin. Dass ab heute nämlich der weltweit wichtigste Branchentreff in Berlin über die Bühne und die Messestände geht, das zeigt vor allem, dass die Berliner Speciality-Coffee-Landschaft eine ziemlich großartige ist. Klar, eine Messe ist zunächst mal eine Messe, aber die World of Coffeeunterscheidet sich insofern von anderen als dass sie bisher immer in Städten stattgefunden hat, die über eine vibrierende und zukunftsweisende Kaffeeszene verfügen. Nun also Berlin. Es ist der Auftakt eines großen Kaffeejahres! Die Vorfreude ist schon groß: Unser Berlin Coffee Festival nämlich werden wir in diesem Jahr eine ganze Woche lang feiern. Vom 1.-6. Oktober – streicht's Euch schon mal dick im Kalender an.
Jetzt sagt Ihr vielleicht, ach, diese Kaffee-Nerds. Aber für die Nerds gibt es ja die Messe. Für alle anderen gibt es nun drei Tage (und noch das anschließende Wochenende) in denen diese Stadt zum Nabel der Bohne wird. Weshalb wir Euch etwa herzlich in die Weserstraße schicken, wo das Coffee Collective aus Kopenhagen fünf Tage lang das charmante Companion Coffee bespielen wird. Oder Ihr kommt morgen früh um 9 Uhr ins Annelies am Görlitzer Park, um mit Rohkaffeeimporteuren über die Bohnen und ihre (Arbeits-)Bedingungen zu reden. Guten Kaffee gibt es natürlich auch. Und weil auch die gehobene Kaffeegesellschaft den Wettbewerb schätzt, gibt es anlässlich der World of Coffee auch zwei Meisterschaften, die German Aeropress Championships 2019in der Rösterei von Five Elephant in der Glogauer Straße (wo es am Sonntag zudem den ganzen Tag Coffee & Pancakes geben wird) und den Chemex Cup 2019 bei Coffee Circle im Wedding. Klingt jetzt echt nerdig? Macht Euch selbst ein Bild.
Verwiesen sei noch auf diese wunderbare Liste mit allen flankierenden Veranstaltungen und den kulinarischen Dingen, die sonst noch so los sind am kommenden Wochenende. Und, ganz wichtig, diese eine unbedingte Sache: Redet mit den Baristi, der Röster*innen, den Kaffeeimporteur*innen, stellt (kritische) Fragen und helft, dass die Sache mit dem Kaffee mehr als nur eine Frage des Geschmacks oder gar des Geschmäcklerischen bleibt.

Ehrenrettung eines Erfrischungsgetränks

Ehrenrettung eines Erfrischungsgetränks

Wir haben Euch das perfekte Sommergetränk mitgebracht. Weißbier? Nee, Berliner Weiße. Und die ist weder rot noch grün noch jenes charakterlose Industriebier, als dass die Berliner Weiße das letzte Drittel des vergangenen Jahrhunderts überdauert hatte. Obwohl, selbst das stimmt ja nicht. Berliner Weiße nämlich darf etwa die Berliner Kindl Weisse nicht einmal mehr heißen, weil sich die Großbrauerei eben nicht mehr die Mühe macht, mit den charakteristischen Brettanomyces -Hefen zu arbeiten, wie sie etwa auch für viele belgische Sauerbiere stilprägend sind. Wer mag, kann die Berliner Weiße so auch als einen wilderen, weniger domestizierten Braustil bezeichnen. Anlässlich des langen Wochenendes haben wir Lust bekommen auf ein Glas Sauer-Sommerliches und Euch alles, was es darüber zu wissen gibt, zusammengestellt:

Wo kommt die Weiße eigentlich her?
Aus Berlin, tatsächlich. Und sie war bis zur großen Konsolidierung der zwischenzeitlich bis zu 700 Berliner Brauereien auch das typische Berliner Bier. „Champagner des Nordens“ soll man das säuerliche, obergärige und beschwingt perlende Weizenbier damals sogar genannt haben. Es ist und war ein Schankbier, was für einen moderaten Alkoholgehalt von zwei bis vier Prozent steht, so viel zum Thema Sommerbier. Es war das Bier der Berliner Biergärten und wurde, wie hier vom Berliner Dichter Richard Zoozmann (1863 bis 1934) sogar in Reimen bedacht:
„Gleich, Herr“, ruft der Kellner, „Wollen Sie sie ohne oder mit?“
„Bringen Sie sie ohne“, sprach ich, „aber bringen Sie sie mit!“

Ist das nicht das Bier mit dem Fruchtsirup?
Nein. Und tatsächlich kam es es erst im Zwanzigsten Jahrhundert in Mode, die Weiße mit Himbeer- oder Waldmeistersirup zu panschen. Das süffige, untergärige Pils war zum dominanten Braustil geworden. Der süße Sirup sollte die zunehmend unpopuläre Säure der Weiße übertünchen. Die Weiße-Tradition in Berlin ist aber viel älter. Die Hugenotten könnten das Sauerbier mit nach Berlin gebracht haben. Eine Weißbiersuppe aus der Bärme , dem nach dem Brauen übrigen Hefesediment, war ein ein typisches Arme-Leute-Essen im vorindustriellen Berlin. Während in den bessern Gasthäusern, hier stimmt der Vergleich mit dem Champagner, die Berliner Weiße in der Flasche gelagert und nachgereift wurde. Landré oder Willner waren die bekanntesten Marken.

Und heute? Der Berliner Weiße Gipfel
Die Berliner Weiße wurde 2014 als schützenswerte Regionalbezeichnung in die Arche des Geschmacks von Slow Food aufgenommen. Zudem hat sich der Verein Berliner Weisse Kultur e.V. diesem wild gärenden Braustil angenommen. Mit Brewbaker , BRLO , Berliner Berg oder der Brauerei Schneeeule der Weiße-Archäologin Ulrike Genz (Foto) brauen und reifen wieder Berliner Brauereien traditionell obergärige Weiße mit Brettanomyces-Hefen. Ob nun verschlossen mit einem Kron- oder sogar einem Champagnerkorken. Sogar Jahrgangs-Weiße gibt es es wieder. Und den Berliner Weiße Gipfel am Samstag, dem 1. Juni im Silent Green Kulturquartier in der Gerichtsstraße 35 im Wedding.

From Farm (to Boat) to Table

From Farm (to Boat) to Table

Im offenen Boot geht es auf die Insel. An Bord ein Journalist, ein Gastwirt, ein Bauer und ein Kapitän, dazu rote Kisten voll Rinderpaté und Rindsbrühwürsten, Roter Grütze und regionalem Jogurt. Der Bauer heißt Mathias Schilling. Der Landwirt und der Kapitän auch. Denn wer hier oben auf der womöglich schönsten Ostseeinsel in einer doch auch traditionssatten Sommerfrischewelt frische Ideen säen möchte, dem bleibt nichts anderes übrig als viele Talente zu haben.
Angefangen hatte alles mit der Öhe, einem Gutshof, gleich vis-á-vis des Fährhafens von Schaprode, der zugleich eine eigene Insel ist. Mit Mitte 20 hatte Mathias Schilling die Insel Öhe übernommen, auf der seine Familie (der Vater war allerdings in den Siebzigern mit dem Faltboot in den Westen nach Schlewesig-Holstein geflohen, wo Mathias Schilling auch aufgewachsen ist). Hat auf den aromareichen Salzwiesen Rinder und Schafe gehalten und ganze Tiere an einen Gastro-Großhändler verkauft. Das Geschäft wurde zunehmend mühsam, Qualität und Handwerk immer weniger wertgeschätzt. So fasste Mathias Schilling diesen Entschluss: Er würde künftig From-Farm-to-Table arbeiten und seine Tiere in eigenen gastronomischen Betrieben verarbeiten, neben Schillings Gasthof in Schaprode noch das Hafenamt und den Hafenkater, beide auf Hiddensee.
Speisekarten auf Kreidetafeln und Fischplatten zum tischweisen teilen: Hafenamt und Haferkater wissen dabei durchaus um die Moden einer urbanen Gastlichkeit. Wo aber die Berliner Läden die guten, handwerklichen Produkte mühsam suchen müssen, finden sie Mathias Schilling direkt vor der Tür. Neu ist etwa die Zusammenarbeit mit den Hiddenseer Kutterfischern, die – nach französischem Vorbild – den Dosenfisch zu einer regionalen Delikatesse machen wollen. Und auch die Burger und die Bolognese sind nicht nur universelle Leibgerichte. Sie dienen der nachhaltigen Idee, wirklich alles vom Tier verarbeiten zu können (weshalb auch das Wiener Schnitzel in Schillings Gasthof nicht vom Kalb kommt, sondern von der trockengereiften, so aromatischen wie zarten Rinderoberschale).

Apropos Hiddensee, unsere fünf herzlichsten Reiseempfehlungen:

  • Lutz Seilers Kruso als Urlaubslektüre einpacken. Die Erzählung aus der erodierenden Spät-DDR spielt auf Hiddensee, vor allem in der Auflugslokalität Zum Klausner im steilküstenschönen Norden der Insel
  • den Trampelpfad durch die wilden Johannisbeerhecken zum Enddorn finden, der einsamste unter den schönsten Stränden der Insel
  • Laufschuhe mitnehmen, eine Insel ganz ohne Autoverkehr ist tatsächlich so entschleunigt, dass man Lust auf Beschleunigung bekommt
  • das Ein-Mann-Figurentheater Robinson Crusoe in der Seebühne, dem „maritimen Kammertheater" besuchen, die perfekte Geschichte für eine Insel
  • auf das alte rote Haus gleich neben der Seebühne achten, Mathias Schilling wird dort noch in diesem Sommer eine (etwas feinere) Popup-Küche einrichten
"Es wäre doch großartig, wenn die konventionelle Landwirtschaft sich labeln müsste"

"Es wäre doch großartig, wenn die konventionelle Landwirtschaft sich labeln müsste"

Vor der Europawahl am 26. Mai haben wir mit verschiedenen Menschen – Bauern, Aktivistinnen und Lebensmittelhandwerkern – darüber gesprochen, welche Bedeutung die Europäische Union für ihre Arbeit hat und warum zur Wahl gehen, direkten Einfluss auf die kleine genauso wie auf die ganz großen Fragen des Alltags hat.
Heute sprechen wir mit Markus Heiermann. Er ist Gärtner auf dem Bioland Betrieb der Domäne Dahlem in Berlin. Das Landgut und Museum Domäne Dahlem ist ein Bildungs- Ausbildungs- Ausflugs- und ökologisch-landwirtschaftlicher Betrieb. Hier werden auf 2ha der insgesamt 12ha landwirtschaftlich genutzten Fläche ca. 60 verschiedene Gemüse-, 20 Kräuter- und 20 Zierpflanzenkulturen angebaut.

Markus, was bedeutet Europa für dich?
Der Verbund von vielen interessanten, verschiedensten Staaten. Einer der größten Gewinne der EU ist unser friedliches Miteinander, unsere Unterschiedlichkeit unsere größte Stärke.

Wie hängt regionale Landwirtschaft mit Brüssel zusammen? Welchen Einfluss hat das EU Parlament auf deinen Alltag als Gemüsebauer?
Was uns verbindet, ist die gemeinsame Agrarpolitik. Die GAP ist das Instrument, das die europäische Agrarpolitik steuert. Diese steuert glücklicherweise immer mehr in Richtung Ökologisierung und Regionalisierung, aber ist auch ein bürokratisches Monster für kleine Betriebe – viele sind auf Förderungen angewiesen, diese sind aber extrem aufwendig. Der Aufwand steht oft in keinem Verhältnis mehr für Landwirt*innen. Insbesondere da nach Fläche gefördert wird, das heißt Großbetriebe profitieren verhältnismäßig viel stärker von Förderungen und Subventionen der EU als kleinbäuerliche Betriebe. Viele Kleinflächen sind nicht einmal förderfähig – das ist der Wahnsinn! Wenn man wirklich Unterstützung für regionale, nachhaltige Landwirtschaft bereitstellen möchte, müsste man das viel massiver fördern.
Tatsächlich könnte man die Art von Landwirtschaft, die wir hier auf 2ha betreiben in der freien Wirtschaft, bzw. auf dem Land nicht betreiben, es wäre schlicht nicht wirtschaftlich. Die EU fördert erst Flächen ab 3ha, da würden wir also rausfallen. Da wir Teil eines größeren Betriebes sind und andere Geschäftszweige haben, sind wir glücklicherweise nicht auf Subventionen für den Gartenbau angewiesen.

Was erhoffst du dir vom Europaparlament für die Agrarpolitik der nächsten 5 Jahre?
Ich wünsche mir dringend das Verbot von Glyphosat, ich wünsche mir eine Struktur der Bodenverkaufsregulierung, damit Schluss ist mit skurrilen Geschäften (die Vergabe von Boden sollte immer an landwirtschaftliche Betriebe gebunden sein) und letztlich wünsche ich mir eine Ökologisierung als langfristige Perspektive. Es wäre doch großartig, wenn die konventionelle Landwirtschaft sich labeln müsste und nicht die ökologische. Bio-Landwirtschaft als Standard! Davon sind wir eigentlich gar nicht mehr weit entfernt. Bereits jetzt gibt es sogenannte “greening Programme” für konventionelle LandwirtInnen, d.h. sie müssen z.B. bei einer Bewirtschaftung von mehr als 50 ha mindestens zwei Kulturen anbauen. Wenn man diese um weitere Grundsätze der Biolandwirtschaft erweitern würde, zusätzlich noch eine stärkere Regulierung für Pestizide und mineralischen Dünger festlegen würde, sodass die Umwelt weniger stark beeinträchtigt ist, wären viele Konventionelle umgestellt ohne es zu merken. Ich glaube, es sollten nicht die Bio Betriebe kontrolliert werden (das sorgt übrigens auch für höhere Preise), sondern konventionelle Betriebe! Somit stünden bessere Lebensmittel für weniger Geld für mehr Menschen zur Verfügung!

(Foto: ©Hannes Bongard)